Mittwoch, 24. August 2016

The Last Roses of Summer


Willkommen in einer wunderschönen spätsommerlichen Wochenmitte,
meine Lieben. 
Ist es nicht herrlich, wie der Sommer noch einmal alles gibt,
noch einmal richtig auf die Tube drückt und zeigt, was er kann?

Genau, wie meine Rosen!

Nur eine ganz kurze Atempause
ein paar Wochen nur, um tief durchzuatmen,
zu regenerieren und wieder neu zu Kräften zu kommen,
mehr haben sich die Rosen in meinem Garten nicht gegönnt.

Ein bisschen Dünger vielleicht noch,
ein bisschen Unterstützung im Kampf gegen die zahlenmäßig viel überlegeneren
über- und unterirdischen Plagegeister
und da und dort ein Eingreifen mit der Gartenschere,
mehr haben die Rosen in meinem Garten nicht gebraucht.

Hello and welcome, my dear readers and friends!
Summer is back here in Austria,
with heat and sun and relaxing days and evenings.
It seems as if  this old Summer wants to abandon any restraint and let us see what he is able to.
And so do my roses.







Die eine oder andere unter ihnen,
sah sogar kurz so aus, als würde sie es nicht mehr schaffen.
Als würden die Feinde die Oberhand gewinnen,
oder die Hitze,
oder der Regen ...
 



... doch auf einmal war da wieder ein Durchstarten,
ein Sich-Regen und Entfalten
und auf einmal stand der Garten wieder in Rosenblüte.

Und auf einmal war jeder neue Morgen wieder ein Entdecken
und Entzücken
und eine Freude zu sehen, dass scheinbar über Nacht,
neue Knospen entstanden sind und neue Blüten sich entfaltet haben.






Natürlich viel zurückhaltender, als im Frühling,
erwachsener,
erfahrener,
kräfteschonender.
Als wüßten die Rosen, dass nichts wirklich überstanden ist,
dass die Feinde nach wie vor lauern,
dass jederzeit die Herbststürme losbrechen und der ganzen Pracht ein jähes Ende bereiten können
und der Winter immer näher rückt.



I so much enjoy this second heyday of my roses 
every year, because I know that all this beauty fades away so quickly.


Diese späte Rosenblüte genieße ich immer ganz besonders.
Zu keiner Zeit im Jahr fühle ich mich meinen Rosen tiefer verbunden, als jetzt.
 
Zu keiner Zeit im Jahr sind wir uns so einig, wie jetzt:
Noch rasch die letzten herrlichen Sommertage genießen,
noch einmal in sommerlichen Gefühlen schwelgen
und dann - mit fester Entschlossenheit - die Arbeit wieder aufnehmen
und alles tun, um die nächstjährige Saison zu sichern.




Hope you all are soaking up the last little bit of sunshine and relaxation.
Have a wonderful time, my dear friends and readers!
Thank you for being out there, coming here and leaving all your kind comments.

Hugs
Hilda

Ich hoffe, ihr schwelgt auch alle gerade noch in den letzten Sommergefühlen
und könnt die Sonne, die Wärme und den August so richtig genießen.

Habt eine wundervolle Zeit und lasst es euch gut gehen, ihr Lieben!

Bis bald
Hilda











Dienstag, 16. August 2016

Week Three: Creativeness





Einen wunderschönen Dienstag, meine Lieben!
Ich hoffe ihr konntet das lange Wochenende entspannt und mit Menschen und Dingen verbringen,
die ihr liebt.
Wir haben die freien Tage in vollen Zügen auf unserer Terrasse genossen.
Und dass wir das jetzt mehr den je können,
verdanken wir unserer dritten Urlaubswoche.


 A wonderful new week, my dear friends and readers. Welcome to the recap of our third week of vacation.
After doing almost nothing in week 1 and being stimulated bythe beauty of nature in week 2
we finally found the power and energy we needed to realisate at least two of the projects, we wanted to do during our holidays.



Wenn man, so wie wir, einen Garten von der nackten Erde weg, die der Bagger nach dem Hausbau hinterlassen hat,  gestalten will - und das auch noch auf einer Fläche von mehr als 4000 m2, dann braucht man eines ganz ganz dringend:
Schaffenskraft!

Ich meine hier nicht die Fähigkeit, Vorstellungskraft zu entwickeln, Ideen zu gebären und Pläne zu schmieden, oh nein.
Diese Fähigkeiten sind bei uns ausgesprochen gut ausgeprägt, fast schon ZU gut ...

Was wir aber hier in hohem Maße brauchen, ist die Kraft, den Willen, die Fähigkeit
all die tollen Ideen, die Tag für Tag so einströmen, in die Tat umzusetzen.
Das ganze Jahr hindurch geht immer ein bisschen was, doch meistens ist man zu müde, hat zu viele andere täglichen Verpflichtungen, zu viele Alltagsarbeiten, sodass nicht wirklich viel Neues entstehen kann.
Und darum setze ich jedes Jahr so sehr auf unseren Urlaub, noch dazu, wo wir bewusst entschieden haben, diesen die nächsten Jahre zu Hause zu verbringen.

Und dann passiert sowas, wie heuer. Dass ich fast eine Woche lang faul herumliege und all die Projekte, die sich in meinem Kopf drängeln um endlich Realität zu werden, ignoriere.
Nur gut, dass die zweite Woche einen Energieschub bewirkt hat und so haben wir uns in Woche drei so richtig ins Zeug gelegt.
Vieles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir in dieser einen Woche erledigt.
Und die dekorativen (zwei) Projekte zeige ich euch heute!


Let me show you some pictures of the state of our garden - and especially our patio - shortly after we moved into our new home, more than two years ago.
Do you see how chaotic the garden looked? And how empty and uncosy the patio was?


Zur besseren Veranschaulichung habe ich euch heute zwei Bilder aus unseren allerersten Monaten im Haus (und Garten) mitgebracht.
So sah es bei uns im März 2014 aus. Rasen war schon gesät (dort wo keine übersiedelten Stauden, Rosen oder Sträucher zwischengeparkt waren). Aber ansonsten war alles ziemlich wüst und chaotisch.
Ich möchte, dass ihr euer Hauptaugenmerk auf die Terrasse legt (auch wenn sie hinter all dem Chaos fast verschwindet), denn um sie geht es heute.







Well, and this is how it looks today:
Und so sieht die gleiche Ansicht heute aus, zweieinhalb Jahre später:



Although we built our outdoor benches and the table already last year,
the whole patio missed the perfect last touch:
Plants and flowers and decoration.
Well not anymore ...

Seit März 2015 ist unsere Terrasse so möbliert, wie wir es geplant haben, doch was weiterhin fehlte war die richtige Bepflanzung und Gestaltung - tja bis jetzt.
Denn unser erstes Projekt in unserer Woche des Schaffens war die Bepflanzung und Begrünung unserer Terrasse.




Das war natürlich kein schwieriges Projekt, sondern ein richtig schönes.
Pflanzen und Übertöpfe (bzw. Körbe - was ich mir IMMER wünschte) shoppen gehen.
Eintopfen und dann alles arrangieren und nochmals arrangieren und nochmals einkaufen gehen, weil da und dort noch was fehlte. Herrlich - das ist genau nach meinem Geschmack.

This project was totally mine. Going shopping for baskets and buckets, plants and shrubs,
potting them and arranging them over the whole patio is perfectly my thing!
And I loved it how it turned out. It brought such a mediterean feeling to our outdoor living space - quite relaxing, isn't it? 

After we were ready with all the potting and arranging and decorating, there was only one thing missing, to make our patio to THE relaxing space I always thought it should be:
WATER!
The sound of cheerfully bubbling and rippling water.


Nun waren also Sitzplätze vorhanden, Liegemöglichkeiten auch und rundum war es mit südlich anmutenden Pflanzen begrünt.
Doch eines fehlte uns noch, um diese Terrasse (und diesen Gartenteil) zu DEM Entspannungsort zu machen, der uns vorschwebte:
Wasser!
Beruhigendes, hypnotisierendes, ionisierendes Plätschern von Wasser.




DONE!
The second project we brought into realisation in our week three was this little fountain place close to our patio.
The stone fountain already existed, we only had to put it up (which was quite a toil, because it was awfully heavy and we had to bring it into a straight position over a hole in the ground were the pump is laying and we need to connect it to electrical power and and and ... ).
But all the effort was worth it - I love this little place and most of all I love this deep and calming sound of running water.


Und dies schufen wir mit unserem zweiten Projekt:
Wir stellten den Granitsteinbrunnen (den wir schon aus dem alten Garten mitübersiedelten) auf.
Dafür bauten wir einen kleinen Kiesplatz direkt an die südöstliche Ecke unserer Terrasse,
bepflanzten diesen spärlich mit immergrünen Koniferen, Buchskugeln und einem Kreuzdorn, legten zwei Trittsteine hinein und fertig war unser neuer Brunnenplatz.
Das Aufstellen des Brunnens war eine Heidenarbeit. Nicht nur, dass er so schwer ist, dass man in kaum bewegen kann, wir mussten ihn über einem Loch im Boden (für die Pumpe und das Kabel) in die Waage bringen, die Leitungen abdichten, ihn an den Strom anschließen .... das war echt nicht ohne.






Doch das Ergebnis war all die Mühe absolut wert.
Das muntere Plätschern des Wassers aus dem Steinbrunnen hat eine ganz neue Dimension in diesen Gartenteil gebracht, eine neue Tiefe. 
Wenn wir uns nun in unseren Deckchairs austrecken, kommen die schönen Tagträume und guten Gedanken ganz von alleine - und neue Ideen für noch mehr Gartenprojekte auch ...





My dear friends and readers,
with this post I am at the end of my vacation recap.
Thank you so much for accompanying me with your visits and wonderful comments.
And the meanwhile so many other things have captured my mind and my days (I am such a dawdler when it comes to writing a blogpost) and I am looking forward to telling you a new story next time.
 Have a wonderful mid-August week, my dear friend
and enjoy a hopefully sunny and mild weather!

Hugs
Hilda

Meine Lieben,
ich danke euch, dass ihr mich durch den Rückblick auf meine drei Urlaubswochen mit euren Besuchen und lieben Kommentaren begleitet habt.
Leider habe ich dafür wieder viel länger gebraucht, als ursprünglich geplant, denn mittlerweile hätte ich schon wieder so viel anderes zu erzählen.

Für unsere Gegend wurde herrlichstes Wetter prognostiziert für die nächsten Tage - ich hoffe ihr könnt euch ebenfalls an einem sonnigen milden Altweibersommer erfreuen. Genießt diese Zeit und lasst es euch gut ergehen!

Bis bald
Hilda


Montag, 8. August 2016

Week Two: Awesomeness


"Wenn dir dein Leben zu eng und deine Welt zu klein ist,
dann gehe und betrachte Großartigkeit!"

Welcome my dear friends and readers to the story of the
second week of our Summer Vacation 2016.



After we had checked, that it didn't help us to slow down and get relaxed by doing nothing,
we knew that we have to go away
and visit something really awesome.
We knew we had to go to a sight of grandeur.
We have to see AWESOMENESS!

Ist es nicht so, meine Lieben da draußen, dass wir uns manchmal nichts sehnlicher wünschen,
als Großartiges zu vollbringen? Oder an Großartigem teil haben zu dürfen?
Oder einfach nur Großartiges anzuschauen?
Nun, selbstverständlich sind die kleinen lieben Dinge des Lebens schön und wichtig,
diese zu bemerken und sich daran zu erfreuen, ist der Zuckerglasur auf dem Nusskuchen, der unser Leben ist.
Aber manchmal, manchmal da braucht man ein wenig Großartigkeit.
 
 Aus vielen früheren Reisen weiß ich, dass nichts mich rascher in ein Glücksgefühl versetzt oder mich aus dem Alltag reißt, als die aus vollster Seele ausgerufenen AAhhs und OOhhs, wenn sich mir ein großartiger Anblick darbot.

Und darum gingen wir in Woche 2 auf große (naja, eigentlich gar nicht wirklich große) Fahrt
 zu einem der wohl großartigsten Anblicke und Ausblicke,
die Österreich zu bieten hat:
Seinem höchsten Berg, dem Großglockner 
und die schwindelerregende Straße, die einen sehr bequem ganz nahe an ihn heran bringt:
Die Großglockner Hochalpenstraße! 

At this point, I remembered one place in Austria:
The "Grossglockner High Alpine Road" that leads you to the bottom
of Austrians highest mountain:
The "Grossglockner".






Sehr touristisch, werdet ihr nun denken und absolut kein Geheimtipp.
Schön möglich .... und dennoch ...

Wir reisten am Vortag über die Tauernautobahn nach Heiligenblut.
Ich habe dort vor fast dreißig Jahren einen Sommer lang gelebt und gearbeitet und komplett vergessen, wie schön es dort ist. 

Unsere Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße traten wir morgens um 9.00 Uhr an.
Da waren anfangs alle Shops und Stationen noch gar nicht geöffnet und die herrliche Straße gehörte uns fast alleine.
Da merkte man nichts von all dem Tourismus,
da gab es nur atemberaubende Anblicke - nach oben, wie nach unten
und berauschende - von dem ganzen Trubel unberührte Natur.

Although the place is visited by hundreds and hundreds of tourists daily,
it remains one of the most impressive place all over Austria.
Impressive peeks, almost untouched nature - and - if you start the tour early enough in the morning ...





Immer wieder bietet sich die Gelegenheit einen kleinen Stopp ein zu legen und ein Stückchen hinein zu wandern in diese erfrischende Bergwelt. 
Und dass einem unvermittelt ein süßes Murmeltier vor die Linse huscht (oder sogar deren zwei) ist hier gar nicht mal so ungewöhnlich.

 Wir sind den Berg gemächlich und langsam hinaufgekurvt, denn an jeder zweiten Straßenkehre taucht dieser schneebedeckte, glasklare,
spitz zulaufende Bergipfel auf, der einem irgendwie immer wieder den Atem raubt,
auch wenn man ihn schon hunderte Male gesehen hat.

... a wonderful and amazing lonesome road.


Nach jeder Kehre ist man ihm ein Stückchen näher.
Und nach jeder Kehre wird man sich der Größe dieses Berges 
und der Fasziniation, die von ihm ausgeht immer bewußter.

And behind every second bend, the craggy peaks of the highest mountain of Austria appears.
The nearer you get, the more imposing it looks.

Es ist kein Wunder, dass diesen Berg
Jahr für Jahr mehrere Tausend Menschen besteigen.
Beim Anblick seines schneebedeckten Massivs
verfällt man leicht der etwas wahnwitzigen Sehnsucht, mal da oben zu stehen
(... davon könnte ich auch ein Liedchen singen ...)

Es ist aber auch kein Wunder, dass Jahr für Jahr
viele Menschen in diesem Tun scheitern.
(... und diese Strophe des Liedes kenne ich leider auch ...)





Heute stehe ich lieber darunter,
 blicke voll Ehrfurcht hinauf.
und geniesse diesen Anblick,
Großartigkeit, 
die so überwältigend von diesen schroffen Gipfeln ausgeht.

Großartigkeit und Erhabenheit und Bestand!
Denn auch, wenn mich die Tatsache entsetzt, auf welch kleine Fläche der Gletscher am Fuße des Großglockners mittlerweile geschrumpft ist
(als ich als Kind das erste Mal da oben war, bedeckte die Pasterze noch das gesamte Tal unter dem Gebirgszug),
so hab ich irgendwie das Gefühl, dass das dem gesamten Bergmassiv 
nicht wirklich was anhaben kann.
Und dass diese mächtigen Felsen noch da sein werden,
wenn es uns Menschen längst nicht mehr gibt.
Und dass selbst das Eis und die Gletscher zurück kehren werden, zu ihrer Zeit ...




Looking at the awesomeness of this natural monuments
you suddenly know how small you are.
And you suddenly feel how trivial and insignificant all the problems are
that may have captured your mind.

So klein zu sein
und so unbedeutend, das tut manchmal richtig gut.
Dann nimmt man sich selbst gleich gar nicht mehr so wichtig.
Dann sind all die Probleme, die einem davon abhielten,
sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen,
plötzlich nur noch lächerlich und absurd.



We continued our ride over the Alps 
with joyful hearts, good cheer and little smiles on our faces.
 
Und nach vielen vielen Ahhh's und Ohhh's ist man dann so richtig ruhig
und so richtig glücklich und tritt ganz entspannt,
die Weiterfahrt an.
Lächelt amüsiert, ob der Kolonnen von Autos (und Radfahrern), die einem
von der anderen Seite entgegenkommen.
Freut sich, wenn die Auto- und Fahrradmassen mal durch ein exzentrischeres Gefährt unterbrochen werden und nimmt sich ein Stückchen Großartigkeit mit in seine kleine Welt.




Dieser wunderschöne Ausflug in den Nationalpark Hohe Tauern
hat uns sehr belebt und erfrischt.
Wir haben in dieser Woche noch die eine oder andere kleine Wanderung in der Natur unternommen
und es hervorragend genießen können.



In our second week of vacation so, we could regain energy, we won back our power and retrieved our
nimble minds.

And in which way, we used our newly gained power, I will tell you in my next post,
when it is all about our week 3.

Thank you, my dear friends, for stopping by!
I loved reading all your understanding and friendly comments in my previous post.
And I still enjoy catching up with your blogs and reading all the wonderful posts,
that you all wrote in July.

Have a joyful and sunny new week in August!

Hugs
Hilda

In der 2. Woche unseres Urlaubs haben wir also so richtig Kraft schöpfen und
unseren Geist von Altlasten befreien können. Wir konnten Energie tanken und in unseren Köpfen Platz schaffen, für Neues.

Und was wir mit all dieser frischen Energie und dem nun so offenen und frohen Geist angefangen haben,
das zeige ich euch schon bald - wenn ich euch von unserer Woche 3 erzählen werde.

Bis dahin, meine Lieben,
werde ich meine virtuelle Wanderung durch eure Blogs fort setzen. Ihr seid so fleißig gewesen, so viele tolle Posts lese ich jeden Tag.


Geniesst die neue Sommerwoche und lasst es euch gut ergehen.

Bis bald
Hilda